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Museum der Weltkulturen Frankfurt

TRADING STYLES

 

Museum der Weltkulturen Frankfurt

 

 

Auf unserer Exkursion nach Frankfurt besuchten wir das Museum der Weltkulturen , in dem derzeit (bis 31.8.13) die Ausstellung mit dem Titel “Trading Styles” zu besichtigen ist.

Zuvor durften wir noch einen Blick in das Magazin des Museums werfen, im Anschluss an die Ausstellung kamen wir zu einem Workshop im “Labor” des Museums zusammen, um mit der Direktorin Frau Deliss, der Kustodin Frau Mutumba und einem australischen? Künstler, der gerade eine “Residency” im Museum macht, zusammen.

Doch zurück zur Ausstellung:

Generell haben wir uns die Frage gestellt, wo und in welchem Maße “Mode” und “Style” in der Ausstellung auftauchen. Ich habe mich dabei auf den Teilbereich der Accessoires fokussiert, da dort Mode und Style nicht explizit auftauchten. Im Gegenteil dazu, tauchte das ethnologische Thema schlechthin, “Kulturkontakt” mehrfach auf.

Federschmuck im Museum der Weltkulturen Frankfurt

 

Mich beeindruckte besonders die Federvitrine. Die leuchtenden Farben wurden durch die schlichte Anordnung noch hervorgehoben. Neben den Vitrinen lagen immer Bücher, in denen der Besucher Inhalte nachlesen konnte, so dass jeder Besucher, obwohl er die gleiche Ausstellung besucht hat, später mit einem individuellem Bild und neuem eigenständig erarbeiteten Wissen, nach Hause geht. Das Buch, mit dem ich mich näher befasst habe, zeigte Ausschnitte aus einer alten französischen Modezeitschrit “La Mode”. Fotos und Text erläuterten wie Federn Anfang des 20. Jahrhunderts Abendkleider und Köpfe schmückten. Der erste und zweite Weltkrieg habe den Federhandel allerdings zum Erliegen gebracht. Den Bezug zur Gegenwart zeigt dieses Zitat : “In den letzten Jahren sind Federn als Verzierung an Taschen, Schuhen und Kleidungsstücken wieder in Mode, wobei ihre Bedeutung als gering bezeichnet werden muss”  (Aus: “Feder kitzeln die Sinne”, Bremen, 2004)

Besonders spannend fand ich auch die kleine Modebibliothek der Ausstellung. In dem Buch “Islamic fashion – traditional and modern dress in the muslim world” (pepinpress, 2012) hätte ich gerne noch weiter geschmökert.

 

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